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Viszeralfett – was ist das und warum ist es schlecht?

Sabrina Pfützner – Health Coaching
Sabrina Pfützner – Health Coaching
Untesundes Bauchfett gefährdet die Gesundheit

Viszeralfett – oder Bauchfett – was ist das?

Zunächst einmal muss man sagen, das Bauchfett eigentlich – ähnlich wie auch das Cholesterin – eine wichtige Aufgabe für den Körper erfüllt. Es umhüllt die Bauchorgane und schützt sie. Zusätzlich ist es einer der wichtigsten Speicher, aus denen der Körper Energie herstellen kann.

Eigentlich eine gute Sache also.

Doch wie zu vermuten war kommt nun das dicke ABER!

Ein dicker Bauch sieht nicht nur unschön aus sondern birgt auch etliche Risiken für die Gesundheit – ähnlich wie das Rauchen.

 

Seit einiger Zeit ist das Viszeralfett in den Fokus der Mediziner gerückt und wird als große Gefahr für die Gesundheit eingestuft.

 

Selbst bei sonst schlanken Menschen wird das Fett am Bauch als Gesundheitsrisiko eingestuft.

 

Zunächst bleibt das Bauchfett unerkannt, da es sich am Anfang nur um die Bauchorgane herum entwickelt. Als intraabdominales Fett bezeichnet ist die Schutzschicht der Bauchorgane zunächst lediglich etwas dicker und erst bei zunehmender Fetteinlagerung wölbt sich der Bauch sichtbar nach vorn.

 

Ob das Bauchfett sichtbar ist oder nicht, spielt für die Gesundheit jedoch nur eine zweitrangige Rolle. 

 
Ist Bauchfett da, macht es früher oder später krank!

Woher kommt das Bauchfett?

Da die Bierbauch – Hopfentheorie und damit der über drei Ecken im Zusammenhang stehende Einfluss auf die Östrogenbildung umstritten ist, wende ich mich hier gleich der näherliegenden Erklärung zu:


Wird dem Körper mehr Nahrung zugeführt als er verbrauchen kann, hat das zwangsläufig Auswirkungen.


Doch auch hier ist nicht immer die Anlagerung von Bauchfett die Folge. Viele Menschen nehmen dann einfach rundrum und überall zu, ohne dass der Körper große Mengen Bauchfett einlagert.


Wo jedoch ein gehäuftes Auftreten auffällig geworden ist, ist wenn Kohlenhydrate in großen Mengen verzehrt werden, die essentiellen Aminosäuren jedoch fehlen.


Auch erhöhte Cortisolwerte begünstigen die Einlagerung von Fettgewebe am Bauch.
Was führt nun wieder zu erhöhten Cortisolwerten? Bewegungsmangel, erhöhter Stresslevel, eine krankhafte Überproduktion und ggf. auch eine Cortisontherapie können dafür verantwortlich sein.

Wie das übermäßige Bauchfett unsere Gesundheit beeinflusst:

Bauchfett produziert Hormone!

Über 20 verschiedene Hormone (und auch noch andere Substanzen) konnten bisher identifiziert werden, die an das Blut abgegeben werden.


Genau diese Hormone werden mit der Entstehung von Erkrankungen wie Diabetes Mellitus Typ II, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gefäßleiden und sogar einem erhöhten Risiko an Krebs zu erkranken in Verbindung gebracht.


Hinzu kommt, ein dicker Bauch macht Appetit. Zwei der Hormone, die vom Bauchfett produziert werden sind Leptin und Adiponektin. Beide Hormone regulieren unseren Appetit und das Hungergefühl.


Dicke Menschen schütten nun viel Leptin aus und sollten normalerweise eigentlich immer ein Sättigungsgefühl haben. Hier ist es jedoch wie bei anderen Hormonen auch. Wird das Hormon über längere Zeit und ständig produziert, machen die entsprechenden Drüsen – oder wie in diesem Fall die Nervenzellen schlapp und es kommt zu einer Schwäche oder hier zu einer Resistenz.


Diese Resistenz führt dann oft zu einem ungebremsten Hungergefühl denn:

Der Körper reagiert nicht mehr auf das Leptin und es entsteht dadurch kein Sättigungsgefühl mehr.

Hohe Leptinwerte signalisieren dem Körper ein Sättigungsgefühl,  niedrige Werte sind verantwortlich für Appetit und  Heißhunger. So ist es kaum verwunderlich, dass wir uns vor dem Kühlschrank oder mit der Tafel Schokolade oder der Chipstüte in der Hand wieder wiederfinden.


Übergewichtige Menschen produzieren dementsprechend viel Leptin und haben einen vermehrten Appetit. Menschen, die hier betroffen sind, müssen mühsam erst einmal wieder erlernen, den Heißhunger von echtem Hunger zu unterscheiden.

Das Bauchfett und seine Risiken:

Vermehrtes Bauchfett steht im Zusammenhang mit den folgenden gesundheitlichen Problemen:

 

  • Erhöht das Risiko an Diabetes zu erkranken
  • Erhöhung des Cholesterinspiegels
  • Ausschüttung von entzündungsfördernden Stoffen (Zytokinen), die als nachweislich an der Entstehung von Arteriosklerose beteiligt sind -> Folge: Bluthochdruck
  • fördert die Entstehung von Thrombosen und erhöht das Embolierisiko (Zusammenhang Arteriosklerose und Cholesterin)
  • kann Asthma auslösen
  • das Risiko an Alzheimer zu erkranken kann ansteigen
  • die Gefahr der Tumorbildung erhöht sich

    und sicherlich gibt es noch weitere Gesundheitsrisiken in dem Zusammenhang

Bauchfett feststellen

Ich bin keine große Freundin von BMI oder Kleidergrößen. 


Sicherlich lässt sich Viszeral – oder Bauchfett durch Blutuntersuchungen einigermaßen einschätzen (Choleterin, Entzündungswerte, Blutzucker, Blutfettwerte etc.)


Um einen einigermaßen guten Überblick zu bekommen, genügt jedoch zunächst sicherlich auch die

Waist-to-High-Ratio.

Berechnung des Wertes:

Der Bauchumfang in cm wird durch die Körpergröße – ebenfalls in cm – geteilt.

Der errechnete Wert sollte 0,5 nicht übersteigen – ab 50 Jahren ist auch noch ein Wert von 0,6 tolerierbar, wünschenswert bleibtjedoch ein Wert möglichst sogar noch unter 0,5.

Was nun?

Um Bauchfett loszuwerden braucht es DREI DINGE:

  • Ernährungsanpassung+
  • Ausdauertraining
  • und BAUCHübungen

 

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