Das Immunsystem natürlich in Balance

Sabrina Pfützner – Naturheilpraxis / Health Coaching
Sabrina Pfützner – Naturheilpraxis / Health Coaching

Das Immunsystem

Als Heilpraktikerin bin ich durch meine zahlreichen Aus- und Weiterbildungen und meine langjährige Praxiserfahrung davon überzeugt, dass nicht die Viren, Bakterien oder Parasiten das eigentliche Problem sind, sondern das geschwächte oder überforderte (überreizte) und aus der Balance geratene Immunsystem.

 

Schon Ende des 18. Jahrhunderts gab es die Aussage:

„Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles!“

(vermutlich von Antoine Béchamp, einem französischen Arzt, Chemiker und Pharmazeut, 1816–1908)

 

Daran hat sich nichts geändert. Ist das Immunsystem stark, kann es viele Faktoren, die den Organismus schädigen würden eliminieren bzw. kompensieren.

 

Ein geschwächtes Immunsystem dagegen, kann den Körper nicht mehr ausreichend schützen und er ist nicht nur anfällig für akute Erkrankungen, sondern kann auch chronische Folgeerkrankungen nicht mehr aufhalten.

 

Ist das Immunsystem geschwächt, bleiben Reaktionen auf etwaige Eindringlinge oder anderweitige Bedrohungen aus, ist es überfordert, kommt es zu überschießenden Reaktionen wie Allergien, Unverträglichkeiten und Autoimmunerkrankungen.

Was leistet ein starkes Immunsystem?

  • es bietet in erster Linie einen umfassenden Schutz vor alltäglichen Bedrohungen für unseren Körper
  • es wehrt Parasiten und Erreger ab
  • es schützt vor Infektionskrankheiten
  •  

Was gehört zum Immunsystem?

  • 70% aller Immunzellen befinden sich in unserem Darm, knapp 80% aller Abwehrreaktionen laufen hier ab.
    Man spricht hier vom darmassoziierten Immunsystem. Das macht den Darm zu einem äußerst wichtigen Teil unseres Immunsystems.
    Ist der Darm gesund, ist der Körper gegen die Entstehung vieler Krankheiten geschützt.

  • Knochenmark
    Das Knochenmark ist ein schwammähnliches Gewebe, dass sich  im Inneren der Knochen befindet. Hier entstehen die meisten Abwehrzellen und werden dort auch vermehrt. Über das Blut gelangen sie in weitere Organe und Gewebestrukturen. Monozyten  zum Beispiel sind Fresszellen, die die Aufgabe haben körperfremdes Material unschädlich zu machen.

  • Thymus /Thymusdrüse
    Der Thymus liegt hinter dem Brustbein über dem Herz und hat die Aufgabe, die jungen und noch unreifen T-Zellen auszubilden und zu schulen, damit diese später Feinde von Freunden unterscheiden können und eben keine körpereigenen Strukturen angegriffen werden.

  • Lymphknoten
    Entlang der Lymphgefäße befinden sich Gewebeknoten, die wie biologische Filterstationen arbeiten – unsere Lymphknoten. 
    Krankheitserreger werden hier von verschiedenen Abwehrzellen abgefangen. Diese Abwehrzellen regen die Bildung spezieller Antikörper im Blut an.

  • Milz
    Die Milz dient als Speicher für verschiedene Abwehrzellen. Wird ein Bedarf festgestellt, wandern diese Zellen über das Blut in die jeweiligen Organe. Zusätzlich dienen Fresszellen in der Milz als Filter für verschiedenste Eindringlinge wie Erreger, die in der Blutbahn unterwegs sind.

     

  • Mandeln (Tonsillen)
    Die Mandeln sind durch Ihre Lage im Rachen und Gaumen die erste Abwehrfront für Eindringlinge über Mund und Nase. Sie können die entsprechenden Krankheitserreger aufhalten und durch die vielen weißen Blutkörperchen dafür sorgen, dass diese Krankheitserreger abgetötet werden.

  • Schleimhäute
    Hierzu zählt natürlich auch die Darmschleimhaut, aber auch die Schleimhäute im Intimbereich, den Augen, Nase, Mund… Auch hier wird an der ersten Front im Bereich Abwehr gearbeitet.

Hilfe für das Immunsystem aus der Natur

Was das Immunsystem negativ beeinflusst:

  • Stresslevel
  • Lebensstil
  • Körpergewicht
  • Bewegung
  • Entspannung und Achtsamkeit
  • eigener Anspruch an sich selbst
  • mangelndes SelbstBewusstSein
  • psychische Probleme
  • Hormonstörungen
  • ungesunde oder nicht angepasste Ernährung
  • ungünstige Getränke
  • Schlafmangel
  • Darmgesundheit
  • Nährstoffmängel
  • Medikamente
  • Virusbelastungen (auch Parasiten und Bakterien)
  • Schwermetallbelastungen
  • chronische Übersäuerung
  • Entzündungsherde (auch stille Entzündungen)
  • chronische Erkrankungen
  • übermäßiger Sport (Leistungssport mit fehlender Regenerationspause)
  • Rauchen
  • Alkohol
  • Drogenkonsum
  • zu viele Mahlzeiten am Tag (keine Essenspausen, zu viele Snacks zwischendurch)

Was sind die natürlichen Mittel, die unseren Organismus entlasten und somit das Immunsystem stärken?

  • frische Kräuter
  • gesunde Öle
  • Omega 3 Öl (in der richtigen Dosierung und bis in den optimalen Refrenzbereich hinein – eine zu geringe Einnahme bringt nicht die gewünschten Effekte für das Immunsystem)
  • natürliche Antibiotika
  • Bitterstoffe
  • angepasste Ätherische Öle
  • Vitalstoffe / bei Bedarf Nahrungsergänzungsmittel in angepasster Dosierung
  • gesundes Wasser in ausreichender Menge
  • Verzicht auf Industriezucker
  • Sulphoraphan
  • Probiotika
  • Vitalpilze
  • Aloe vera
  • Ashwagandha
  • Antioxidantien
  • Polyphenole
  • Kurkuma
  • Weihrauch
  • Polypeptide

Was Sie selbst für Ihr Immunsystem tun können:

  • Darmgesundheit prüfen und wieder herstellen (am Besten mit therapeutischer Unterstützung nach Laboranalyse)
  • gesunde, angepasste bzw. entzündungshemmende Ernährung oder ggf. basische Ernährung
  • Entgiftung
  • Vermeidung von Umweltgiften
  • Medikamenteneinnahme prüfen
  • Vermeidung von Alkohol, Zigaretten und Drogenkonsum
  • Viren, Bakterien und ggf. Parasitenbehandlung
  • Kontrolle und ggf. Behandlung der Verdauungsorgane
  • tägliche Bewegung
  • Bioprodukte verwenden
  • Zuckerkonsum einschränken bzw. auf gesunde Zuckeralternativen wechseln
  • Glutenverzehr einschränken
  • Verzehr von Milchprodukten einschränken
  • gesundes Wasser in ausreichender Menge trinken
  • Stress senken – Achtsamkeit erhöhen, Meditation
  • regelmäßige Aufenthalte in der Natur
  • Atemübungen

Was Sie wahrscheinlich noch nicht wissen:

Bereits 1949 entdeckte Dr. H. Sherwood Lawrence dass die Antwort des Immunsystems auf einen “Eindringling” von einem Spender auf einen Empfänger übertragen werden kann, indem ein Extrakt aus peripheren Blutleukozyten injiziert wird.  

 

Bestandteil dieses Extraktes ist eine Aminosäuresequenz, die die Immunreaktion überträgt. 

 

Später wurde in weiteren Forschungen entdeckt, dass auch aus dem Kolostrum von Kühen oder Ziegen und aus Hühnereiern gewonnen werden kann, die gleichen Aminosäuresequenzen (Polypeptide) enthalten sind. Sie werden von aktivierten T-Lymphozyten produziert und spielen eine sehr wichtige Rolle in unserem Immusystem.

Inzwischen konnten auf diesem Gebiet weitere Erkenntnisse gewonnen werden. Im Unterschied zu den normalen Kolostrumprodukten gibt es ein Produkt, welches so aufbereitet ist, dass ausschließlich die bereits erwähnten Aminosäuresequenzen enthalten sind. Normalerweise befinden sich z.B. auch Fette und Wachstumsfaktoren in den Kolostrumprodukten.

 

Warum keine “normalen” Kolostrumprodukte?

  • die enthaltenen Wachstumsfaktoren könnten bereits entartete Zellen zu einem ungewollten Wachstum anregen – die Entstehung von Tumoren also fördern können.
  • keine Laktose oder andere artfremde bzw. artenspezifische Proteine enthalten
  • keine Fette enthalten
  • keinerlei Zucker enthalten

Vorteile der Aminsäuresequenzen / Polypeptide

  • gut verträglich
  • es sind keine Antigene enthalten, somit entstehen auch keine Unverträglichkeitsreaktionen oder allergische Reaktionen
  • sind in der Lage, das Ende der spezifischen Immunantwort zu erkennen und das Immunsystem auf ein BASELINE-NIVEAU in der Reaktion zurück zu bringen – also das Immunsystem wieder auszubalancieren
  • Erhöhung der Aktivität der natürlichen Killerzellen um bis zu 283%
    Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass die Polypeptide die Menge an IgA im Speichel um bis zu 73% erhöhen. Wenn man nun weiß, dass 95% der Krankheitserreger über die Schleimhäute in unseren Körper gelangen, ist dies ein sehr guter Marker.

 

Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen die Wirksamkeit dieser Produkte.

Aminsäuresequenzen / Polypeptide anwendbar und sinnvoll bei:

  • Allergien
  • Hauterkrankungen (Akne, Neurodermitis, Psoriasis, Rosacea…)
  • Unverträglichkeiten
  • Entzündungen im Darm (chronische Darmentzündungen, Leaky gut, …)
  • Autoimmunerkrankungen – (Hashimoto, Rheumatische Erkrankungen, entzündliche Erkrankungen, Fibromyalgie, insbesondere natürlich auch bei HPU / KPU und anderen Autoimmunerkrankungen)
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Erfahrungsbericht

Sehen Sie hier in Kürze einen Videobericht zu den Erfahrungen mit den Aminosäuresequenzen/Polypeptiden

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