Schilddrüsenerkrankungen

Schilddrüsenerkrankungen sind sehr häufig und die Anzahl an erkrankten Patienten steigt noch immer weiter an.

Jeder dritte Mensch in Deutschland erkrankt im Laufe seines Lebens an einer Schilddrüsenerkrankung.

In vielen Fällen lassen sich die Erkrankungen nicht einmal mehr gut abgrenzen. Es gibt Menschen mit einer Schilddrüsenunterfunktion, die dennoch die Symptome einer Überfunktion aufweisen.

Menschen mit einer normal großen Schilddrüse ohne jegliche Art von Knoten weisen Symptome einer Über- oder Unterfunktion auf.

 

Die häufigsten Erkrankungen sind:

  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Hashimoto Thyreoiditis
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Morbus Basedow
  • Struma
  • Schilddrüsenadenome
  • und leider auch Schilddrüsenkarzinome

 

Ursachen von Schilddrüsenerkrankungen:

Die Ursachen der Erkrankungen der Schilddrüse hängen von der jeweiligen Erkrankung selbst ab. Es gibt jedoch Faktoren, die begünstigend auf die Entstehung JEDER Krankheit wirken. Dazu gehören z.B. ein ungesunder Lebenswandel genauso wie ein zu hohes Maß an Stress, Stimulanzien, Toxinen oder auch ungünstige Umweltfaktoren. Dazu kommen  Ernährungsgewohnheiten, die Entzündungen fördern oder auch Virenbelastungen, die  eine Rolle spielen können.

Während der Struma ein Jodmangel zu Grunde liegt, ist die Ursache der Hashimoto Thyreoiditis in der regel die Ursache der primären Schilddrüsenunterfunktion.

Bei der Entstehung Hashimoto Thyreoiditis spielen wahrscheinlich mehrere Faktoren eine Rolle. Ursache können hormoneller Veränderungen oder auch Belastungssituationen sein. Auch das Immunsystem (welches zu 80% im Darm sitzt) kann eine Rolle bei der Entstehung der Krankheit spielen.

 

Diagnose von Schilddrüsenerkrankungen:

Einen ersten Hinweis auf eine Schilddrüsenerkrankung gibt in der Regel im ersten Schritt die Symptomatik. Im Anschluss sollten alle entsprechenden Blutwerte im Labor überprüft werden. Auch ein Ultraschall der Schilddrüse sollte erfolgen um noch genauere Aussagen treffen zu können.

 

Schulmedizinische Therapie:

In der Schulmedizin besteht die Therapie in der Regel lediglich aus der Verordnung von Schilddrüsenhormonen, wobei es sich fast immer nur um die Gabe eines einzelnen Hormons handelt, obwohl die für die Funktion der Schilddrüse mehr als ein Hormon benötigt wird.

 

Therapie von Schilddrüsenerkrankungen in meiner Praxis:

Der Ansatz bei der Therapie der Schilddrüsenerkrankungen ist in meiner Praxis immer ganzheitlich und reicht von der Erhebung weiterer Laborwerte über die Anpassung der Ernährung bis hin zu individuellen Verordnungen von naturheilkundlichen oder orthomolekularmedizinsichen Mitteln. 

Was ich tun kann

Nach gründlicher Anamnese, Diagnostik und Auswertung aller Unterlagen erhalten Sie einen schriftlichen Therapieplan, der folgende Therapieansätze umfassen kann:

  • Verordnung der in Ihrem Fall notwendigen, individuell passenden, naturheilkundlichen Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel
  • Empfehlung von entzündungshemmenden Maßnahmen
  • Anpassung der Ernährung
  • ggf. Behandlung von Dysbiose und Leaky gut
  • Empfehlungen zur Stärkung des Immunsystems
  • Strategien zum Zeit- und Stressmanagement
  • Empfehlung von Maßnahmen zur gesunden Lebensführung

 

  • weitere oder ergänzende Laboranalysen
  • Beauftragung von Stuhl- oder Urinanalysen
  • Vitalstoffanalyse inkl. Stressbelastung, Herzratenvariabiitätsmessung und vielen weiteren Parametern direkt in meiner Praxis 

Wenn Sie jetzt denken, dass ich auch die passende Therapeutin für Ihre Beschwerden bin, dann vereinbaren Sie doch am Besten gleich ein kostenloses Vorgespräch.

Schilddrüsenerkrankungen

Eine Schilddrüsenunterfunktion kann verschiedene Ursachen haben. Man unterscheidet zwischen der angeborenen und der erworbenen Form.

Die erworbene Form
  • Ursache liegt meist in der Funktion der Schilddrüse selbst
  • häufig besteht eine Mangelversorgung an Jod bzw. anderen wichtigen Vitalstoffen, die eine gut arbeitende Drüse braucht

 

mehr zum Thema:  Schilddrüsenunterfunktion – Hypothyreose

Unter dem Krankeitsnamen Hashimoto Thyreoiditis (im Allgemeinen auch nur als Hashimoto bezeichnet) verbirgt sich die Entzündung der Schilddrüse. Die Hashimoto Thyreoiditis ist mit bis zu 80% der Schilddrüsenerkrankungen die weitaus häufigste Erkrankung des kleinen Schmetterlingsorgans.

 

Es handelt sich hier um eine Autoimmunerkrankung, da der Körper über eine Antikörperreaktion die Schilddrüse selbst angreift und somit schwer schädigt bzw. zerstört. Das Immunsystem ist sozusagen auf einem Irrweg…

 

mehr zum Thema:  Hashimoto Thyreoiditis

Die Schilddrüse läuft in diesem Fall auf Hochtouren, somit entsteht eine Überproduktion von Schilddrüsenhormonen.

Ursache sind oft Schilddrüsenadenome, also Knoten außerhalb der Schilddrüse, die zusätzliche Schilddrüsenhormone produzieren.

 

Die Schilddrüsenüberfunktion steht oft in Verbindung mit einem Morbus Basedow oder sogar auch einer Hashimoto Thyreoiditis.

 

mehr zum Thema:  Schilddrüsenüberfunktion – Hyperthyreose

Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung – genau wie die Hashimoto Thyreoiditis.

Beim Basedow bildet die Schilddrüse auf der Grundlage einer  Entzündungsreaktion Antikörper gegen Teile der Schilddrüse. Diese regen dann die Schilddrüse zur vermehrten Produktion von Hormonen an. 

 

Morbus Basedow kann ebenso andere Organe betreffen – z.B. Augen, Unterschenkel, Hände, Füße…

Schilddrüsenadenome zählen zu den gutartigen Knoten, die sich in der Schilddrüse bilden. Es handelt sich um die häufigste Tumorart der Schilddrüse. Frauen sind durchschnittlich häufiger davon betroffen.

Adenome produzieren unabhängig von der Schilddrüse eigenständig Hormone, wodurch es zu einer Überproduktion kommt, die die Schilddrüse beeinträchtigt.

 

Durch das Adenom kommt es zu einer gehemmten Hormonausschüttung in der Schilddrüse selbst. Das Schilddrüsengewebe atropiert (bildet sich zurück) und die Hormonproduktion in der Schilddrüse wird weiter beeinträchtigt.

Tu deinem Leib etwas Gutes,

damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.
– Teresa von Ávila –