Magen-Darm-Erkrankungen

Magen-Darm-Erkrankungen treten in der heutigen Zeit immer häufiger auf und sind auch in meiner Praxis leider zum täglichen Beschwerdebild geworden. 

Angefangen vom Reizddarmsyndrom, Sodbrennen, Übelkeit, Magenbeschwerden, Völlegefühl, Blähungen, Krämpfe, über chronische Verdauungsbeschwerden in die eine oder andere Richtung bis hin zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulzerosa oder Morbus Crohn ist leider alles vertreten.

 

Die Ursachen von Magen-Darm-Erkrankungen

Die Schieflage im Verdauungstrakt beginnt oft schon in der Kindheit – manchmal sogar schon bei der Geburt. Vom Kaiserschnitt bis hin zu häufigen Antibiotika-Gaben, gepaart mit einer ungünstigen Veranlagung reichen oft schon aus, um massive Beschwerden auszulösen. 

 

Sie waren als Kind oft krank?

Da zeigt sich bereits die Schwäche im Immunsystem, die mit dem Verdauungstrakt (dem Darm) in direktem Zusammenhang steht.

Der Darm ist das Organ, was nach der Haut den meisten „Kontakt zur Außenwelt hat“. Alles was Sie an Nahrungsmitteln zu sich nehmen, kommt von „Außen“ und muss nun „innen“ weiter verarbeitet werden. Dazu gehören leider auch Giftstoffe und Toxine, ungesunde Nahrungsmittel in Mengen, die schon mehr als bedenklich einzustufen sind.

Die chronischen Beschwerden schleichen sich meist über einen längeren Zeitraum ein. Erst gibts es mal Bauchschmerzen, Blähungen, Krämpfe…. dann verträgt man Dies oder Jenes nicht mehr. Nach einer fettigen Mahlzeit verlassen Sie lieber das Haus nicht mehr….. Oder Sie bekommen Bauchschmerzen nach Obst oder bestimmten Lebensmitteln…

 

Wie können chronische Magen-Darm-Erkrankungen entstehen?

Durch eine Unbalance im Gleichgewicht der Darmbakterien (Dysbiose), die durch verschiedene Ursachen entstehen kann (wie bereits weiter oben schon erwähnt), kommt es im Darm zu Entzündungen, die dann weitere Folgesymptome oder Erkrankungen nach sich ziehen können. 

 

Folgen von Entzündungen im Magen-Darm-Trakt

  • Gastritis
  • Sodbrennen
  • Reflux
  • Reizdarmsyndrom
  • chronische Verdauungsbeschwerden
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • erworbene Zöliakie
  • Allergien
  • Leaky gut syndrom
  • Morbus crohn
  • Colitis ulzerosa
  • Grundlage für die Entstehung einer Vielzahl von Autoimmunerkrankungen
Was ich tun kann

Nach gründlicher Anamnese, Diagnostik und Auswertung aller Unterlagen erhalten Sie einen schriftlichen Therapieplan, der folgende Therapieansätze umfassen kann:

  • Verordnung der entsprechenden, individuell passenden, naturheilkundlichen Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel
  • Empfehlung von entzündungshemmenden Maßnahmen
  • Anpassung der Ernährung unter Berücksichtigung von Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Behandlung von Dysbiose, Entzündungen im Darm, Leaky gut Syndrom
  • Empfehlungen zur Stärkung des darmassoziierten Immunsystems
  • Strategien zum Zeit- und Stressmanagement
  • Empfehlung von Maßnahmen zur gesunden Lebensführung

 

Umfassende Labordiagnostik:

  • Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Fruktose, Laktose – Atemgastest) oder Allergien im Blut
  • Haarmineralanalyse
  • weitere oder ergänzende Laboranalysen
  • in Auftrag geben von Stuhl- und Urinanalysen
  • Vitalstoffmessung direkt in meiner Praxis inkl. Stressbelastung, Herzratenvariabilitätsmessung und weiteren Parametern

Wenn Sie jetzt denken, dass ich auch die passende Therapeutin für Ihre Beschwerden bin, dann vereinbaren Sie doch am Besten gleich ein kostenloses Vorgespräch.

Magen -Darm-Erkrankungen

Sie haben immer wieder Beschwerden nach dem Verzehr bestimmter Nahrungsmittel? Dann könnte es sich um eine Unverträglichkeit oder Allergie handeln. Oft gibt das Führen eines Symptomtagebuches schon die ersten Hinweise darauf, worum es sich bei Ihren Beschwerden handeln könnte.

 

mehr zum Thema: Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Leiden Sie unter immer wieder auftretenden Bauchschmerzen? Krämpfen, Blähungen und einer veränderten Verdauung – von Durchfall bis Verstopfung? 

 

Reagiert Ihr Verdauungstrakt buchstäblich “nervös”?

Dann könnte es sich um ein Reizdarmsyndrom handeln. 

 

Mehr zum Thema: Reizdarm

Die Darmflora – richtiger ist eigentlich die Bezeichung intestinales Mikrobiom oder intestinale Mikrobiota  – ist der Begriff für alle Mikroorganismen, die den Darm besiedeln. Diese Besiedlung sollte sich in einem Gleichgewicht zwischen den einzelnen Bakterienarten befinden.

 

Ist das Gleichgewicht gestört, spricht man von  einer Dysbiose, der Veränderung in der Zusammensetzung de Mikrobioms.

Jede Bakterienart hat bestimmte Aufgaben im Darm…

 

mehr zum Thema:  Dysbiose

Von einer Fehlbesiedlung des Dünndarms spricht man, wenn es dort zu einer Ansiedlung von Bakterien kommt, die dort normalerweise nicht sein sollten.

Meist handelt es sich dabei um Bakterien, die normalerweise nur den Dickdarm besiedeln.

 

 

Den Dünn- und den Dickdarm trennt die Bauhin-Klappe bzw. auch Ileozökalklappe genannt.

Die Ursache einer Dünndarmfehlbesiedlung ist oft die Folge von:

  • einer verminderten Beweglichkeit des Darms (Darmträgheit)
  • Veränderungen im Darm selbst (z.B. durch Divertikel…)
  • Mangel an Magensäure oder Verdauungsenzymen
  • höheres Lebensalter

mehr zum Thema:  Dünndarmfehlbesiedlung

mehr zum Thema: 

Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse…

 

Erkrankungen, die mit diesen inneren Organen zusammen hängen, haben eine Auswirkung auf das Verdauungssystem. Die Funktionalität ist daher wichtig und hat einen Einfluss und auch einen direkten Zusammenhang zum Verdauungssystem. Gibt es Funktionseinschränkungen, kann es zu Symptomen wie Bauchschmerzen, Krämpfe, Blähungen, Einschränkungen bei der Verdaulichkeit von Fetten…

 

mehr zum Thema: Leber – Galle – Bauchspeicheldrüse

Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel,

sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur.

Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.
– Hippokrates –