Hashimoto Thyreoiditis

Die Hashimoto Thyreoiditis

© Shutterstock.com, 2016 

(kurz Hashimoto) ist eine Autoimmunerkrankung, bei der ein ständiger Entzündungsherd den gesamten Körper schwächt und belastet. Das Schilddrüsengewebe wird im Laufe der Zeit mehr und mehr zerstört, wodurch Narben entstehen, die widerum die Schilddrüse an der Hormonproduktion hindern. Somit kann die Schilddrüse ihre wichtigen Funktionen im Rahmen der Hormonproduktion und Regulation des Stoffwechsels nicht mehr wahrnehmen. Der Körper mit all seinen Organen und Funktionen ist von dieser Beeinträchtigung betroffen.

Es gibt mittlerweile etliche Theorien, wie es zu Hashimoto kommen kann, eine eindeutige und endgültige Erklärung der Ursachen gibt es jedoch nicht. Aus der Sicht der klassischen Homöopathie wird die Hashimoto-Thyreoiditis – als Autoimmunerkrankung – dem kanzerinen Miasma zugeordnet.

Bekannt ist, dass eine familiäre Veranlagung an einer Hashimoto-Thyreoiditis zu erkanken eine Rolle spielt. Kinder von Eltern mit einem Hashimoto haben eine Wahrscheinlichkeit von 25%, dass sie auch diese Erkankung entwickeln. Ganz besonders die weiblichen Nachkommen sollten ab dem 10. Lebensjahr immer wieder einmal ihre Schilddrüsen- und Antikörperwerte kontrollieren lassen, um die Hashimoto Thyreoditis möglichst früh zu erkennen.
Wurde eine Schilddrüsenunterfunktion oder gar Hashimoto diagnostiziert, ist zu prüfen, welche Behandlungsmethode am besten geeignet ist, denn nicht immer muss es eine medikamentöse Therapie sein, die zur Besserung der Symptome führt.
Es ist ebenfalls wichtig heraus zu finden, ob eventuell Begleiterkrankungen vorhanden sind, die einer Besserung der Symptome, die mit dem Hashimoto in Zusammenhang gebracht werden, im Wege stehen.

Mögliche Auslöser:

In der Medizin sind folgende Faktoren bekannt, die zu einem Entstehen bzw. Ausbruch einer Hashimoto-Thyreoiditis führen können:

  • genetische Vorbelastung
  • Zufuhr hoher Dosen von Jod: jodhaltige Ernährung, jodhaltige Medikamente
  • hormonelle Sonder-Situation meist mit hohen Östrogen- aber niedrigen Progesteronspiegel, aber auch bei erhöhtem Testosteronspiegel: Pubertät, Schwangerschaft, häufig nach der Entbindung, Stillzeit, Prämenopause, Hormonsubstitution in der Menopause, „Pille“, Einnahme von Testosteronpräparaten
  • Insulinresistenz
  • Polyzystisches Ovarialsyndrom
  • Vitamin-D-Mangel
  • chronische Infekte oder Entzündungen
  • Virusinfektionen (Pfeiffersches-Drüsenfieber, Gürtelrose, EBV, Mumps, Röteln, Herpes u.a.)
  • dauerhafte schlechte Ernährung
  • Stress/ Traumata (Ernährungsstress, Beziehung, Familie, Arbeit, Finanzen, persönliche Krisen u.a.)

Meist liegt die Ursache der Hashimoto in einer Kombination aus den oben genannten Punkten. Bei etwa 25% der Hashimoto-Patienten treten zusätzlich weitere Erkrankungen auf, wie z.B. Nebennierenschwäche, Weißfleckenkrankheit (Vitiligo), Zuckerkrankheit (Diabetes), Rheumatische Erkrankungen, Zöliakie (Glutenunverträglichkeit), Chronische Hepatitis, Morbus Crohn (entzündliche Darmerkrankung) usw. 
auf.

Die Hashimoto Thyreoditis beginnt häufig mit einer Überfunktion, entwickelt sich dann innerhalb von ca. 10 Jahren oft sogar ohne erkennbare Symptomatik, in denen sich die Schilddrüse selber zerstört, und endet in einer Unterfunktion (ggf. auch mit Überfunktionssymptomen)

Bedingt durch die Entzündung der Schilddrüse kommt es zu Beginn der Erkrankung zuerst zur Zerstörung der Hormonspeicher der Schilddrüse. Die darin enthaltenen Hormone werden freigesetzt und es entstehen Überfunktionssymptome wie starkes Schwitzen, Unruhe, Reizbarkeit, Zittern, Durchfälle, Gewichtsabnahme. Diese Phase bezeichnet man auch als Hashitoxikose.

Je mehr Schilddrüsengewebe im Verlauf der Krankheit zerstört wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass die angegriffene Schilddrüse nicht mehr genügend Hormone produzieren kann um den gesamten Körper damit versorgen zu können. Langfristig kommt es daher zu einer Schilddrüsenunterfunktion.

Aus Erfahrung des Heilpraktikers Markus Breitenberger treten einige Faktoren gehäuft vor Ausbruch einer Autoimmunerkrankung auf:

  • hormonelle Ausnahmesituation, meist mit hohem Östrogen-, aber niedrigem Progesteronspiegel: Pubertät, polyzystisches Ovarsyndrom (Frauen mit diesem Syndrom erkranken viermal häufiger an einer AIT), seltener in der Schwangerschaft, häufig nach Entbindung, Stillzeit, seltener während Pilleneinnahme, häufiger nach Absetzen der Pille, Prämenopause, Hormonsubstitution in der Menopause
  • Infekte
  • Virusinfektionen (Mononukleose, Mumps, Röteln, Herpes labialis und genitalis u. a.)
  • Stress (Beziehung, Familie, Arbeit, Finanzen u. a.)
  • persönliche Krisen

Mögliche Ursachen für eine Hypothyreose
HP Sabrina Pfützner – Quelle: Für die Schilddrüse – gegen den Starrsinn STOP the Thyreod Madness!  – Janie A. Bowthorpe, M.Ed.

  • Hashimoto-Tyhreoditis
    Die Zerstörung der Schilddrüse durch eine chronische Entzündung ist möglicherweise die häufigste Ursache  für eine SD-Unterfunktion. Oft ist sie Ursache für einen Kropf oder eine Schwellung im Halsbereich. Viele Patienten verspüren ein Engegefühl beim Schlucken, es gibt jedoch auch symptomlose Patienten.
  • Postpartum Thyreoditis (Hypothyreose nach Schwangerschaft) / auch nach der Menopause
    Zahlreiche Patienten berichten vom Auftreten einer Hypothyreose nach einer Schwangerschaft. Erste Anzeichen sind schnelle Erschöpfung, Depressionen (Wochenbettdepressionen) oder wiederkehrende Übelkeit. Auch hier sind viele Ursachen möglich: Blutzuckerprobleme, Vererbung, Veränderung des Hormonhaushaltes oder des Immunsystems
  • Überbehandlung von Morbus Basedow oder Hashimoto mit radioaktivem Jod
    Mit einer Radioiodtherapie (RIT) wird oft ein Morbus Basedow behandelt um diesen zu stabilisieren, kann auch als Therapie nach operativen SD-Eingriffen oder zur Behandlung einer Hashimoto-Thyreoditis eingesetzt werden. Das Ergebnis ist die Zerstörung der Schilddrüse. Bei einigen Patienten tritt die Unterfunktion zeitnah ein, bei anderen dauert es etwas länger. Auch Bestrahlungen bei der Behandlung von Morbus Hodgkin können einen Hypothyreose auslösen.
  • Bromismus
    Bromide sind organische Verbindungen, die hochkonzentriert in Meeresfrüchten vorkommen. Diese verdrängen Jod (genau wie Fluoride), was wiederum zur Hypothyreose führen kann.
    Viele kommerziell hergestellter Lebensmittel enthalten ebenfalls Bromide (z.B. Brote, Pflanzenöle, Limonaden) ebenso Pestizide, einige Kunstsoffarten, Haartönungen, Teppiche, Matratzen usw.
  • Iodinsuffizienz
    Die Atome der Schilddrüse setzen sich aus Jod zusammen. Eine Jodinsuffizienz entsteht also durch Zerstörung (Bromide oder andere Giftstoffe) oder Unterversorgung (Jodmangelböden in bestimmten geographischen Regionen), Jodmangel
  • Selenmangel
    In vielen Erdteilen ist der Boden Selenarm. Bei der Umwandlung des Speicherhormons T4 in das aktieve Hormon T3 spielt Selen eine Schlüsselrolle. Ohne eine ausreichende Versorgung kommt es zur Schilddrüsenunterfunktion
  • Operative SD-Entfernung
    Die Entfernung der SD wird oft durch eine Hyperthyhreose oder bei Schilddrüsenkrebs erforderlich. Danach besteht ein Mangel an SD-Hormonen – somit eine Unterfunktion
  • Versagen der Hirnangangdrüse / Kopf- oder Halsverletzungen
    Sofern die Hirnanhangdrüse kein TSH mehr produziert kann es zur Hypothyreose kommen (auch sekundäre Hypothyreose genannt), ebenso durch eine traumatische Kopfverletzung oder eine Erkrankung. Auch die eingeschränkte Funktion des Hypothalamus kann zur Unterfunktion führen, da dieser die Hirnanhangdrüse beeinflusst.
  • Zelluläre Schilddrüsenhormonresistenz
    sehr seltenes Krankheitsbild! Hier sind die Körperzellen und das Gewebe resistent gegenüber Schilddrüsenhormonen.
  • Medikamente
    Lithium, welches bei der Behandlung psychischer Erkrankungen wie z.B. manischen Depressionen eingesetzt wird, kann, da es die Synthese der Schilddrüsenhormone hemmt, zur Unterfunktion der Schilddrüse führen. Auch Medikamente gegen Epilepsie, sowie z.B. Amiodaron (welches bei Herzrhytmusstörungen eingesetzt wird) sowie Nitroprussid, Perchlorate und Sulfonylharnstoffe können zur SD-Unterfunktion führen
  • Zu starker Verzehr von Goitrogenen in Nahrungsmitteln (wie z.B. Soja)
    Bei Verzehr großer Mengen solcher Lebensmittel, die dauerhaft zu sich genommen werden, kann die Kropfbildung sowie die Hypothyreose gefördert werden. Meist ist es jedoch nur bedenklich, wenn diese Nahrungsmittel roh verzehrt werden, da durch das Kochen die goitrogene (kropfbildende) Potenz minimiert oder gar eliminiert werden kann.
    Zu diesen Nahrungsmitteln gehören:
    Gemüsesorten der Kreuzblütengewächse wie Blumenkohl, Rosenkohl, sonstige Kohlarten, dunkelblättrige Gemüse wie Grünkohl sowie Wurzelgemüse (z.B. Rüben, Radisschen und Kohlrüben). Bei übermäßigem Verzehr von Sojaprodukten kann dies zu einem Problem werden.
    Diese Lebensmittel müssen nicht komplett gemieden, aber sollten in Maßen verzehrt werden.
  • Östrogendominanz
    Ein Östrogenüberschuss bei gleichzeitig niedrigem Progesteronspiegel kann dazu führen, dass die Schildrüsenhormone sich nur noch ansammeln, aber nicht mehr genutzt werden.
  • Candida
    Diese Hefeart kommt ganz normal im Verdauungstrakt vor. Es kann jedoch durch Antibiotika, Steroide, stark zuckerhaltige Ernährung, Antibabypille, Schwangerschaften, Diabetes und andere Ursachen zu Wucherungen kommen. In dem Fall greift das Immunsystem die Candida an. Die dadurch freigesetzten Stoffe scheinend die Schilddrüsenhormone in ihrer Funktion zu beeinträchtigen.
  • Alter
    Die SD-Unterfunktion ist eine der wenigen Erkrankungen, die als Begleiterscheinung des Alters diagnostiziert und weit verbreitet ist.
  • Fluoride, Quecksilber und Umweltgifte
    Inzwischen besteht der Verdacht, dass die weite Verbreitung von Fluoriden in Trinkwasser und Nahrungsmitteln eine nicht unwesentliche Rolle bei der Ausbreitung der Hypothyreose gespielt hat, da Fluoride die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen können. Ebenso kann Quecksilber – insbesondere im Amalgam bei sensiblen Personen zur SD-Unterfunktion führen.
  • Rauchen
    Auch die Giftstoffe im Zigarettenrauch können medizinischen Berichten zufolge die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen und zu einer Hypothyreose führen. Rauchen verschlechtert eine bestehende Schilddrüsenerkrankung
  • Hepatitis C
    Durch die Schädigung der Leber bei einer viral übertragenen Erkrankung besteht ein erhöhtes Risiko  zur Entwicklung einer Hypothyreose.
  • Down-Syndrom
    Neben Herzproblemen besteht auch oft eine Hypothyreose in Verbindung mit dem Down-Syndrom.
  • Autismus
    Bei dieser Erkrankung steht noch nicht fest, ob der Autismus die Ursache oder die Folge der Hypothyreose ist. Fest steht, dass häufig beide Erkrankungen zusammen auftreten.
  • … weitere Ursachen wie:
    • zeitweise stressbedingt hoher Cortisolwert
    • genetische Disposition
    • Tonsillektomie
    • Anhäufung von Eisen in der Schilddrüse
    • Umwandlungsprobleme von T3 in T4
    • Angeborene Hypothyreose (Kretinismus)
    • Asthma und der Gebrauch von Inhalatoren / Expektoranzien
    • Vielfach ungesättigte Fette hemmen das Freisetzen und den Transport von SD-Hormonen
    • Übermäßiges Zystein
    • Nähe zu kerntechnischen Anlagen

Hashimoto-Warnzeichen bei Frauen:

Wenn junge Frauen mit Kinderwunsch nicht schwanger werden, sollte an Hashimoto gedacht werden. Hashimoto führt zu Unfruchtbarkeit. Dann sind die TSH-Werte zu hoch, wodurch es unmöglich ist, schwanger zu werden.

Weitere Warnzeichen bei Frauen sind

  • Störungen der Menstruation
  • tiefe, raue Stimme
  • stumpfe Haare und Haarausfall
  • ein gestörter Fettstoffwechsel
  • Fettleibigkeit
  • Gefäßveränderungen
  • Hitzewallungen
  • Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Reizbarkeit

Hashimoto-Warnzeichen bei Männern:

  • Gestörter Fettstoffwechsel
  • Fettleibigkeit und Gefäßveränderungen
  • tiefe, raue Stimme

Die Hashimoto-Thyreoditis verursacht allerdings nicht nur Probleme in der Schilddrüse, es kann zu Symptomen kommen, die den gesamten Körper betreffen:

(Mögliche) Symptome einer Hashimoto-Thyreoditis

  • Lokalsymptome:
    Missempfindungen im Hals, Heiserkeit, Halsschmerzen, Kloßgefühl im Hals, Druckgefühl im Hals, ziehende Schmerzen, lokale Hautrötungen, Zahnschmerzen, Schmerzen im Gesicht, Wassereinlagerungen vor allem an den Augenlidern und im Gesicht
  • Haut und Haare:
    Lidödeme, trockene Haut, Juckreiz, gelbliche Färbung der Haut, brüchige Fingernägel, Neigung zu blauen Flecken, strohige Haare, Haarausfall
  • Herz-Kreislauf-System: 
    Herzrasen, Schwindel, diastolischer Bluthochdruck, langsamer Puls, schwere Atmung
  • Energie- und Fettstoffwechsel:
    Gewichtszunahme (selten auch Gewichtsabnahme), Kältegefühl, schnelles Frieren, Erschöpfung, Schwäche, Lethargie, niedrige Körpertemperatur
  • Muskeln- und Gelenke:
    Muskelschwäche, Muskelverspannungen (Muskelhärten), Gelenkschmerzen, Karpaltunnelsyndrom, Nackenschmerzen,
  • Psyche:
    Weinerlichkeit (selten Reizbarkeit), Depressivität, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen, Nervosität, Panikattacken, Stimmungsschwankungen
  • Sexualhormone:
    PMS, Brustspannen, Zyklusstörungen, ungewollte Kinderlosigkeit, sexuelle Unlust
  • Verdauungsapparat:
    Verstopfung, Durchfälle und Verdauungsstörungen
  • Hashimoto-Enzephalopathie
    „Im Zusammenhang mit einer Hashimoto-Thyreoiditis kann sich eine Erkrankung des Gehirns entwickeln. Diese Hashimoto-Enzephalopathie führt zu vielfältigen neurologischen und psychiatrischen Symptomen wie kognitiven Defiziten, Verwirrtheitszuständen, Psychosen, vorübergehender Schläfrigkeit bis hin zu Koma, epileptischen Anfällen und Bewegungsstörung (Ataxie).“

http://www.netdoktor.de/krankheiten/schilddruesenentzuendung/hashimoto-thyreoiditis/

Diagnostik

Die Diagnose erfolgt meist als Zufallsdiagnose in frühen Krankheitsstadien oder bei fortgeschrittener Erkrankung durch gezielte Untersuchung, weil Symptome der Schilddrüsenunterfunktion (Kälteintoleranz, Abgeschlagenheit, langsamer Puls, leichte Gewichtszunahme, trockene Haut etc.) oder einer initialen Schilddrüsenüberfunktion (Wärmeintoleranz, Unruhe etc.) Anlass dazu gegeben haben.

Sonographie: Eine echoarme Schilddrüse, die entweder diffus vergrößert / verkleinert / mit vielen kleinen Infiltraten versehen ist, ist mit einer Sensitivität von 95% beweisend für das Vorliegen einer Hashimoto-Thyreoiditis (auch ohne den Nachweis von Auto-Antikörpern).

Blutuntersuchung: obligatorisch

  • TSH
    Nur morgens entnehmen wegen zirkadianer Schwankungen. Ist ausreichend zur Bestimmung einer Funktionsstörung der Schilddrüse. Sehr verwirrend für Patienten sind die je nach Quelle variierenden Grenzwerte für den bTSH-Wert. Danach richten sich die Empfehlungen für eine L-Thyroxinsubstitution. Eine Substitution mit L-Thyroxin bis zu einem bTSH von 4.0 – 6.0 mU/l ist optional (nach Prof. R. Gärtner, endokrinologische Abteilung LMU, München). Ausnahme bilden Personen mit ausgeprägten Symptomen, Frauen mit Kinderwunsch, Schwangere, Menschen über 65 Jahre und Patienten mit Fettstoffwechselstörungen. Hier sollte man einen bTSH unter 4.0 mU/l anstreben.
  • Antikörper – TPO-Antikörper (= TPO-AK) in 95% erhöht – TG-Antikörper (= TG-Ak = TAK) in 70% erhöht
    Manchmal sind die Antikörper zu Beginn negativ und zeigen sich erst im weiteren Verlauf der Erkrankung – die Diagnose wird dann anhand der Sonographie gestellt; die Antikörper-Konzentrationen schwanken im Krankheitsverlauf stark in Abhängigkeit von der Aktivität des Immunsystems. Eine Kontrolle der Antikörper ist nur ein Mal pro Jahr notwendig, um über die Verordnung von Selen zu entscheiden. Ansonsten lassen die Antikörper keine Rückschlüsse über das Stadium und den Verlauf der Erkrankung zu. – TRAK-Antikörper (= TSH-AK) sind wichtige Hinweise für Morbus Basedow und werden nur bei initialer Überfunktion bestimmt.
  • fT4 und fT3
    Die freien Schilddrüsenhormone werden initial bestimmt zur Unterscheidung einer manifesten oder subklinischen Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse. Nur bei einer Überfunktion oder bei Unterfunktion der Schilddrüse in der Schwangerschaft werden die Schilddrüsenhormone regelmäßig bestimmt. Wenn bei der Unterfunktion der bTSH-Wert in Ordnung ist, müssen fT3 und fT4 nicht fortlaufend bestimmt werden.
  • Eisen (Hb, Ferritin), Vitamin D und Vitamin B12, Zink, Selen
    Diese Werte sollten zu Beginn kontrolliert und bei Mangel substituiert werden. Die Schilddrüsenhormone T3 und T4 sind wichtig für die Vitamin-B12-Aufnahme und den Knochenmarkstoffwechsel. Wenn die Schilddrüsenhormone reduziert sind und zusätzlich durch Verminderung der Parietalzellen im Magen bei perniziöser Anämie oder bei Schädigung der Darmschleimhaut durch Zöliakie, werden auch weniger Vitamin B12 und Eisen aufgenommen. Bei einem Ferritin-Wert (zeigt Eisenspeicher in Leber und Knochenmark) von weniger als 20 μg/l kann Jod nicht in die Schilddrüse eingebaut werden und damit werden noch weniger Hormone produziert.

Kleines Blutbild optional

  • OGTT (Glukose-Toleranz-Test)
    Sollte bestimmt werden bei Heißhunger-Attacken und anfallsweiser Zittrigkeit. Eine Insulinresistenz kann damit nachgewiesen werden, die nicht selten bei Hashimoto-Thyreoiditis mit PCO-Syndrom und frustranem Kinderwunsch auftritt.
  • Calcitonin und Thyreoglobulin
    Werden nur bei Knoten in der Schilddrüse als Tumormarker bestimmt.

Die Schilddrüsen-Szintigraphie ist, außer in Fällen mit sonographisch nachweisbaren Knoten, diagnostisch nicht weiter hilfreich. Die Feinnadel-Punktion ist beweisend für den Nachweis einer lymphozytären Thyreoiditis. Seit der Anwendung hochauflösender Sonographien ist sie aber nicht notwendig.“
http://www.praxis-breitenberger.de/medizinische-beratung/hashimoto-thyreoiditis/3/

Die schlecht eingestellte Schilddrüse

– anhaltende (mögliche) Symptome während einer ausschließlichen T4-Substitution –

  • geringere Kondition als andere
  • geringere Energie als andere
  • starke Erschöpfung
  • lange Erholungsphasen nach Aktivitäten
  • schlechte Reaktion auf Sport
  • häufiges Schlafbedürfnis
  • Unfähigkeit, Kinder lange auf dem Arm zu tragen
  • Chronische leichte Depressionen (möglicherweise Bedarf an Antidepressiva)
  • Suizidgedanken
  • Kältegefühl
  • Kalte Hände, Füße
  • Hoher Cholesterinspiegel
  • Bedarf an Statin
  • Kolitis
  • Reizdarmsyndrom
  • Verstopfung
  • Harter, kleinteiliger Stuhl
  • Blasenschmerzen
  • Keine oder dünne Augenbrauen
  • Trockenes Haar
  • Trockene Haut / schlechtes Hautbild
  • Rissige Fersen
  • Rillige Fingernägel / brüchige Fingernägel
  • Haarausfall
  • Neuer, weißer Haarwuchs
  • Haare brechen schneller ab, als sie wachsen
  • Sekundenschlaf
  • Schlafbedürfnis am Nachmittag
  • Schlafapnoe
  • Atemnot
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Vergesslichkeit, benebeltes Denken
  • Übergewicht
  • Schlecht verlieren können
  • Beziehungsprobleme
  • Fehlende Libido
  • Launenhaftigkeit, mürrischer Habitus
  • PMS (prämenstruelles Syndrom)
  • Starke Regelblutung
  • Fehlende Ovulation und/oder ständige Blutung
  • Probleme schwanger zu werden
  • Schwellungen
  • Schmerzende Knochen/Muskeln
  • Osteoporose
  • Nesselsucht
  • Erschöpfung jeder Art – psychisch, mental, physisch, emotional
  • Zunehmend langsamere Bewegungen
  • Unlesbare Handschrift
  • Jucken im Innenohr / Innenohrprobleme
  • Angst
  • Ohrgeräusche
  • Unfähigkeit, morgens etwas zu essen
  • Gelenkschmerzen
  • Karpaltunnel-Syndrom
  • Appetitlosigkeit
  • Herzbedingte Ödeme
  • Herzrasen
  • Geschwollene Beine, dadurch eingeschränktes Gehvermögen
  • Krampfadern
  • Geringe Körpertemperatur
  • Engegefühl im Hals, Halsschmerzen
  • Geschwollene Lymphdrüsen
  • Überreaktion auf Erkältungsmittel
  • Allergien (können auch mit adrenaler Erschöpfung zusammenhängen)
  • Kaltes Gesäß
  • Dysphatische Nervenschäden / Unfähigkeit Flüssigkeiten zu schlucken
  • Pneumonie
  • Leichte Übelkeit
  • Unfähigkeit, ganztags zu arbeiten
  • Überaktives, vegetatives Nervensystem (Dysautonomie)
  • Sich verschlechterndes PTSD (posttraumatisches Stresssyndrom)

Für die Schilddrüse – gegen den Starrsinn STOP the Thyroid Madness! – Janie A. Bowthrope, M.Ed.

Begleiterkrankungen der Hashimoto-Thyreoditis

Bei etwa 25% der Hashimoto-Patienten können unter Umständen auch folgende Begleiterkrankungen auftreten:

  • Nebennierenschwäche (Adrenal Fatigue)
    Die Nebennierenschwäche (Adrenal-Fatigue) beschreibt eine Erschöpfung der Nebennierenrinde als Folge von chronischem Stress. In dieser werden Mineralkorticoide, Glukocorticoide und Sexualhormone produziert.

Das wichtigste Hormon der Mineralkorticoide ist das Aldosteron, welches unter anderem den Wasserhaushalt im Körper regelt. 

Dieses Hormon hält das Wasser und Natrium zurück und reguliert somit den Blutdruck. Bei einer Nebennierenschwäche versagt dieses System, sodaß der Betroffene unter Schwäche und niedrigem Blutdruck leidet.

Das wichtigste Hormon der Glukocorticoide ist das Cortisol. Es gehört zu den Stresshormonen und dient unter anderem der Stressbewältigung. Bei einer Adrenal-Fatigue versagt auch dieses System und der Betroffene reagiert auf jede Stressreaktion mir Müdigkeit und Leistungsabfall
    http://www.hashimoto-info.de/begleiterkrankungen.html
  • Morbus Addison
    „Die autoimmune Erkrankung der Nebenniere (Morbus Addison) mit einer verminderten Bildung von körpereigenem Cortisol tritt gelegentlich zusammen mit einer Hashimoto Thyreoiditis. Darauf können allgemeine Schwäche, Salzhunger, niedriger Blutdruck, Braunfärbung der Haut und Bauchschmerzen hinweisen. Vor Beginn einer Behandlung mit Schilddrüsenhormonen muss dann der Cortisolspiegel im Blut normalisiert werden.“
    http://www.hashimotothyreoiditis.de/index.php/symptome/zusatzkrankheiten
  • Weißfleckenkrankheit (Vitiligo)
    Die Weißfleckenkrankheit, die Vitiligo, tritt oft in Kombination mit der Hashimoto Thyreoiditis auf. Gelegentlich wurde über Besserungen nach Normalisierung der Schilddrüsenhormone berichtet. Die Vitiligo führt zu einer Zerstörung der Pigmente in der Haut. Die Haut färbt sich weiß und ist bei Sonneneinstrahlung nicht mehr geschützt
    http://www.hashimotothyreoiditis.de/index.php/symptome/zusatzkrankheiten
  • Zuckerkrankheit (Diabetes)
    „Relativ häufig kommt es beim jugendlichen Diabetes (Typ-1-Diabetes) zu einer autoimmunen Schilddrüsenerkrankung. Dabei besteht zumeist erst der Diabetes und nach einem Intervall von mehreren Jahren tritt die Schilddrüsenerkrankung hinzu. Besonders Frauen die im Kindesalter an Diabetes erkrankten sind betroffen.
Bei vorher bestehender Autoimmunkrankheit der Schilddrüse tritt dagegen seltener ein späterer Diabetes auf.

Da etwa 10 bis 15 % aller Typ-1-Diabetiker im Laufe ihres Lebens eine behandlungsbedürftige Autoimmunthyreoiditis entwickeln, erscheint eine Routineuntersuchung aller Typ-1-Diabetiker auf Schilddrüsenantikörper ratsam.

Für den Diabetes Typ 1 sind spezielle Antikörper bekannt (GAD).

Zusätzliche Störungen des Zuckerstoffwechsels werden von einigen Hashimoto-Erkrankten berichtet, ohne dass ein Diabetes vorliegt. Häufig kommt es dabei nach reichhaltigen Mahlzeiten zu Unterzuckerungen, infolge einer übermäßigen Insulinausschüttung. Traubenzucker oder Fruchtsäfte können den zu niedrigen Blutzuckerspiegel schnell wieder in den Normalbereich anheben. Bei gehäufter Unterzuckerung sollte der Blutzuckerspiegel und das HBA1c im Blut überprüft werden.

Risiko an Diabetes zu erkranken bei einem erhöhten HbA1c-Wert:

2,9 bei einem HbA1c-Wert zwischen 5,0 und 5,4 %,
12,1 bei einem HbA1c-Wert zwischen 5,5 und 5,9 %,
29,3 bei einem HbA1c-Wert zwischen 6,0 und 6,4 %,
28,2 bei einem HbA1c-Wert zwischen 6,5 und 6,9 % und
81,2 bei einem HbA1c-Wert von 7,0 % oder darüber

Eine Insulinresistenz tritt gelegentlich bei Hashimotoerkrankten auf. Hierbei ist zwar die Menge an körpereigenem Insulin normal, nur die Zellen können auf das Insulin nicht mehr entsprechend reagieren. Der Körper versucht dies durch eine erhöhte Insulinproduktion auszugleichen. Gleichzeitig besteht häufig Übergewicht und ein zu hoher Cholesterinspiegel. Eine Insulinresistenz kann in einen Diabetes Typ 2 übergehen und sollte durch einen erfahrenen Arzt behandelt werden. Ziel muss eine Gewichtsabnahme sein, die bei Menschen mit Schilddrüsenkrankheiten durch einen angepassten Schilddrüsenhormonersatz unterstützt werden muss. Die Insulinresistenz ist keine eigene Autoimmunerkrankung. Sie ist rückbildungsfähig. Zur Sicherung der Diagnose sollte ein Blutzuckerbelastungstest und eine Insulinbestimmung erfolgen.“
http://www.hashimotothyreoiditis.de/index.php/symptome/zusatzkrankheite

  • Rheumatische Erkrankungen
    Rheumatische Erkrankungen wie die primär chronische Polyarthritis und Spondylarthropathien können kombiniert mit der Hashimoto Thyreoiditis auftreten. Auch eine Kombination mit Lupus erythematodes, dem Sjoegren Syndrom oder anderen Kollagenosen ist möglich.
    http://www.hashimotothyreoiditis.de/index.php/symptome/zusatzkrankheiten
  • Chronische Hepatitis
    Ebenfalls eine Rolle bei der Krankheitsentstehung spielt offenbar die Leberentzündung vom Typ C (Hepatitis C)
    http://www.netdoktor.de/krankheiten/schilddruesenentzuendung/hashimoto-thyreoiditis/
  • Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) und Collitis ulcerosa
    „Menschen mit einer Hashimoto Thyreoiditis erkranken häufiger als gesunde Menschen an entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Zöliakie. Bei chronischen Durchfällen ist deshalb eine Darmspiegelung mit Entnahme von Gewebeproben notwendig. Untersuchungen auf spezifische Antikörper werden empfohlen. Hinweise für eine Colitis ulcerosa können erhöhte Entzündungswerte im Blut sein.

Die Zöliakie (auch als Sprue bezeichnet) kann durch Blähungen und Durchfall auffallen. Der Nachweis kann durch die Bestimmung von Antikörpern im Blut und eine Dünndarmbiopsie erfolgen (Gewebeentnahme durch Darmspiegelung). Mit einer glutenfreien Kost ist sie meist gut behandelbar.“
http://www.hashimotothyreoiditis.de/index.php/symptome/zusatzkrankheiten

Die mikroskopische Kolitis ist klinisch durch das Auftreten von chronischen, wässrigen Durchfällen charakterrisiert. Sie findet sich gehäuft in Assoziation mit Autoimmunerkrankungen wie Zöliakie, aber auch Diabetes mellitus Typ 1, M. Basedow, Hashimoto-Thyreoiditis und rheumatischen Erkrankungen. Makroskopisch stellt sich die Kolonmukosa unauffällig dar, mikroskopisch lassen sich zwei Typen unterscheiden:

  • Kollagene Kolitis
  • Lymphozytäre Kolitis

Die Ursache dieser Erkrankung ist bisher nicht bekannt; Einflüsse, z.B. durch bestimmte Medikamente (NSRA) werden vermutet. Die Symptome bestehen in chronischen Durchfällen ohne Blut- oder Schleimbeimengungen, Gewichtsverlust, Müdigkeit und Abdominalbeschwerden.“
https://www.dzg-online.de/autoimmunerkrankungen.349.0.html

  • Lactoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit)
    Die Laktoseintoleranz ist im eigentlichen Sinne keine Erkrankung – siehe die Milchlüge
    https://www.dzg-online.de/assoziierte-erkrankungen.393.0.html/i>
  • Fructoseintoleranz (Fruchtzuckerunverträglichkeit)
  • Morbus Crohn (entzündliche Darmerkrankung)
  • Urtikaria
    Auch eine Nesselsucht kann bei Krankheitsbeginn häufiger aufgetreten. Ein Ersatz fehlender Schilddrüsenhormone kann bei Erkrankten mit chronischer Urtikaria und Hashimoto Thyreoiditis zu einer Besserung oder einem Verschwinden der Hautprobleme führen. Auch bei normalen Schilddrüsenhormonen im Blut kann die Einnahme von Schilddrüsenhormonen die Urtikaria zum Verschwinden bringen. Eine künstliche Schilddrüsenüberfunktion sollte jedoch vermieden werden.
    http://www.hashimotothyreoiditis.de/index.php/symptome/zusatzkrankheiten
  • Perniziöse Anämie
    Neben einer Blutarmut kann es zu Magenbeschwerden und Zungenbrennen kommen. Auch Schwäche, Müdigkeit, Durchfall und Atemnot sowie neurologische Störungen können auftreten. Zur Diagnose ist die Bestimmung von Antikörpern gegen Parietalzellen und Intrinsicantikörper im Blut richtungsweisend.
    http://www.hashimotothyreoiditis.de/index.php/symptome/zusatzkrankheiten
  • Rosacea
    „Gelegentlich findet sich eine chronische Hautentzündung, die mit Antibiotikacreme oder -Tabletten behandelt werden kann.

Die Krankheit zeigt sich durch rötliche Papeln überwiegend im Gesicht. Bei Genuss von Alkohol, stark gewürzten Speisen, emotionaler Erregung und beim Betreten warmer Räume kann es zu einer starken Rötung des Gesichtes kommen. Die Diagnose und Behandlung erfolgt durch den Hautarzt.“
http://www.hashimotothyreoiditis.de/index.php/symptome/zusatzkrankheiten<

  • Vitalstoff-Mangelerscheinungen
    Mangel an:

    • Vitamin B12
    • Vitamin D
    • Eisen
    • Selen
    • Zink
  • Augenprobleme
    • Tränende Augen, Augenbrennen, Lichtempfindlichkeit, verschwommenes Sehen
    • Fremdkörpergefühl in den Augen, Druckgefühl hinter dem Auge
    • geschwollene Augenlider, hochgezogenes Augenlid, seltener Lidschlag
    • trockene Augen, Hornhautentzündungen, Bindehautentzündungen
    • Hervortretende Augen (Exophthalmus), mangelnder Lidschluss
    • Doppelbilder, Augenmuskelprobleme, Sehstörungen
    • selten: schwere Beeinträchtigung des Sehvermögens durch Schädigung des Sehnerven

Als Begleiterscheinung der Augenproblematik können Kopfschmerzen auftreten
http://www.hashimotothyreoiditis.de/index.php/symptome/augenerkrankung

  • Progesteronmangel/Östrogenüberschuss, PCO

Ein Ungleichgewicht der Sexualhormone wirkt sich ungünstig auf die Funktion der Schilddrüsenhormone aus. Somit werden die Autoimmunerkrankungen auch durch Störungen der weiblichen Hormone beeinflusst.
Durch einen Östrogenüberschuss wird die Anzahl der Bindungseiweiße erhöht und die SD-Hormone werden stärker gebunden und weniger an die Organe abgegeben.
http://www.schilddruesenguide.de/sd_sexualhormone.html 

  • Lipödem 
  • HPU/KPU (Hämopyrrollaktamurie/)
    HPU ist eine gehäuft in der Familie auftretende, genetisch bedingte oder erworbene Stoffwechselstörung
    Symptome:
    Chronische Beschwerden:

    • Fingernägeln, die weiße Flecken haben
    • Kaum Erinnerung an das was geträumt wurde
    • Schwangerschaftsstreifen (Striae)
    • Blasses Gesicht/blasse Haut
    • Knie- und Gelenkbeschwerden
    • Nahrungsmittelunverträglichkeiten /Allergien
    • Magen-Darmerkrankungen (z.B. morgendliche Übelkeit/Schwangerschaftsübelkeit)
    • Überempfindlichkeit auf Licht, Gerüche oder Geräusche
    • Migräne
    • Zyklusbeschwerden, Zyklusunregelmäßigkeiten, Anomalien, PMS-Syndrom, Unfruchtbarkeit
    • Hypoglykämie, Diabetes Typ2
    • Autoimmunerkrankungen (insbesondere Hashimoto-Thyreoditis und biliäre Zirrhose)
    • Anämie, Eosinophilie
    • Abhängigkeiten
    • Stressintoleranz
    • ADS, ADHS
    • Psychische Probleme (Ängstlichkeit, Depression, Stimmungsschwankungen, Bipolarität)
    • Multiple Sklerose
      Die Hashimoto-Thyreoditis verläuft entzündlich und wird ebenso wie MS durch T-Zellen ausgelöst. Da oft mehrere Autoimmune Erkrankungen miteinander auftreten können, besteht auch hier ein Zusammenhang.
    • Kollagenosen (Raynaud-Syndrom, Sklerodermie…)

Nachfolgend sind einige Symptome aufgeführt, die auf weitere Autoimmunkrankheiten hinweisen können.

  • blutiger Durchfall ⇒ Colitis ulcerosa, Morbus Crohn
  • Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, übel riechender und grau gefärbter Stuhlgang ⇒ Zoeliakie
  • Häufiges Stolpern, Blutarmut, Schwäche, Zungenbrennen ⇒ Perniziöse Anämie
  • Gewichtsabnahme, Durst ⇒ Diabetes (Zuckerkrankheit)
  • fleckige Entfärbung der Haut ⇒ Vitiligo (Weißfleckenerkrankung)
  • Schmetterlingsförmiger roter Ausschlag im Gesicht, Fieber, Gelenkschmerzen ⇒ Lupus Erythematodes
  • Gelenkschmerzen mit oder ohne Rheumafaktoren ⇒ Rheumatische Erkrankung
  • Muskelschwäche die auch nach Einstellung der Schilddrüsenwerte bestehen bleibt ⇒ Myasthenia gravis
  • Dunkelfärbung der Haut, Schwäche ⇒ Morbus Addison (Autoimmunerkrankung der Nebenniere)
  • juckende Hautquaddeln ⇒ Urtikaria
  • kreisrunder Haarausfall ⇒ Alopecia areata
  • Fieber, Husten, Lymphknotenschwellung ⇒ Sarkoidose
  • Pilzbefall von Haut und Schleimhäuten ⇒ mucocutane Candidiasis
  • blasenbildende Hauterkrankung ⇒ Pemphigoid
    http://www.hashimotothyreoiditis.de/index.php/symptome/zusatzkrankheiten

Hashitoxikose

Die Hashitoxikose ist sozusagen der „große Bruder“ der autoimmunen Schilddrüsenstörung. Hier sind nicht nur zwei Antikörperarten beteiligt sondern: Anti-TPO und TG-AK, AK des Morbus Basedow, die TSI oder Antikörper gegen Thyreoidea stimulierendes Immunglobulin.

Die AK gegen TSI greifen den TSH-Rezeptor an, so dass die SD übermäßig viele SD-Hormone produziert.
Bei den Betroffenen finden sich zwei Spektren der SD-Erkrankung: Hashimoto-Thyreoditis und Morbus Basedow. Auch die Schwankungen auf Grund der verschiedenen Antikörperangriffe können sich verstärken.

Hier sollte nach den Symptomen dosiert werden. Die medikamentöse Einstellung dieser Patienten ist sehr schwierig.

Unfruchtbarkeit – Zusammenhang zu Schilddrüsenproblemen

„Wenn die Schwangerschaft ausbleibt, kann auch eine Störung der Schilddrüse vorliegen.

Sowohl eine Überfunktion (Hyperthyreose) als auch eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) können die Empfängnis negativ beeinflussen und bewirken, dass das lang ersehnte Wunschkind ausbleibt. Denn die Schilddrüsenhormone steuern alle wichtigen Vorgänge im Körper, auch die Fruchtbarkeit und Fortpflanzung. Schilddrüsen- und Sexualhormone wie das Östrogen stehen miteinander in einem engen Zusammenhang und beeinflussen sich gegenseitig. Geraten die Schilddrüsenhormone aus dem Gleichgewicht, hat dies Auswirkungen auf die Eizellreifung und den Zyklus. Die betroffenen Frauen werden seltener schwanger. Kommt es trotzdem zur Empfängnis, führt insbesondere eine Überfunktion in den ersten Monaten häufig zu einer Fehlgeburt.

Insgesamt sind etwa zehn Prozent der ungewollt kinderlosen Frauen von einer Schilddrüsenstörung betroffen.

Meist handelt es sich dabei um eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose). Auch schon diskrete oder schlafende Unterfunktionen (latente Hypothyreose) können sich negativ auswirken auf die Fruchtbarkeit auswirken. Schilddrüsenantikörper und Hashimoto-Thyreoiditis können bei Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch signifikant häufiger festgestellt werden als bei Frauen, die problemlos schwanger werden.“
http://www.schilddruesenzentrum-koeln.de/index.php/wissenswertesschilddruese/80-mitglieder-des-schilddruesenzentrum-koeln-ev/rund-um-die-schilddruese/81-schilddruese-und-kinderwunsch-schwangerschaft 

Schilddrüsenhormone stehen mit anderen, insbesondere den Sexualhormonen in ständigem Austausch. Die richtige Menge an Schilddrüsenhormonen ist für die normale Funktion der männlichen Hoden und weiblichen Eierstöcke unerlässlich. Zu viele (Überfunktion) oder zu wenige (Unterfunktion) dieser Hormone können in beiden Fällen die Fruchtbarkeit von Mann und Frau beeinträchtigen.

Sind die Schilddrüsenwerte nicht optimal, können sie nicht nur zur Unfruchtbarkeit der Eltern, sondern auch zu Fehl- oder Frühgeburten und weiteren Komplikationen führen, die sich möglicherweise negativ auf die Intelligenz des Kindes auswirken.
Progesteronmangel und Östrogendominanz bei Hashimoto

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Progesteronmangeln und Östrogendominanz?
In der Praxis von Prof. Dr. Ingrid Gerhard, Fachärztin für Gynäkologie betreut in ihrer Praxis sehr viele Patienten, bei denen ein deutlicher Zusammenhang zwischen einer Hashimoto-Thyreoditis und einem Progesteronmangel, oft gleichzeitig mit einer ausgeprägten Östrogendominanz festzustellen ist.

Hier der Auszug eines Interview’s von Prof. Dr. Gerhard mit Prof. Dr. Schulte-Übbing:

Welche Konsequenzen haben diese Zusammenhänge?

Prof. Schulte-Übbing führt aus: „Wenn wir den Progesteronmangel ausgeglichen haben, können wir bei vielen Frauen bereits innerhalb weniger Monate beobachten, dass die Schilddrüsenantikörper sinken, z.B. die Anti- TPO um etwa dreißig bis fünfzig Prozent. Dies ist auch der Fall bei unseren sogenannten „therapieresistenten“ hypothyreoten Patientinnen. Hierbei handelt es sich um diejenigen Patientinnen, bei denen hohe Anti- TPO trotz Thyroxin- Substitution persistieren.“
Diese Therapie wirkt besonders gut bei hohen Antiköper-Ausgangswerten.

Leider gibt es zu diesem Thema noch keine größeren Studien. Diese Angaben beruhen lediglich aus Praxisbeobachten der beiden o.g. Frauenarztpraxen.

Prof. Gerhard: M. Hashimoto ist ja bei Frauen viel häufiger als bei Männern. Warum? Sie behaupten, es läge vor allem am Progesteronstoffwechsel. Dann müsste sich ja in der Schwangerschaft, wo viel mehr Progesteron produziert wird, die Symptomatik eines M. Hashimoto deutlich bessern?

Prof. Schulte-Übbing: Ja, in der Geburtshilfe sind Wechselwirkungen zwischen Ovarial- und Schilddrüsen- Hormonen schon seit Jahrzehnten bekannt. Wenn in der Schwangerschaft die Serum- Progesteronspiegel kontinuierlich zunehmen, erhöht sich üblicherweise gleichzeitig ebenfalls kontinuierlich die Sensibilität der Schilddrüsenzellen gegenüber TSH. In der Schwangerschaft geht es unseren Patientinnen mit M. Hashimoto oft deutlich besser: Stoffwechselwege, die M. Hashimoto direkt oder indirekt fördern können, werden bei Schwangeren vor allem durch das natürliche Progesteron geblockt, auch eine vormals bestehende übermäßige Östrogenproduktion.

Das in der Schwangerschaft kontinuierlich ansteigende, körpereigene Progesteron kann die Ausschüttung von SD- Antikörpern reduzieren und gleichzeitig auch die Bindungsfähigkeit der Schilddrüsenhormone erhöhen. Im Laufe der Schwangerschaft messen wir sehr oft geringere freie T3- und T4- Konzentrationen sowie steigende TSH- Werte. Bei vielen Schwangeren wächst die Schilddrüse.

Prof. G: Sie empfehlen bei M. Hashimoto und gleichzeitig nachgewiesenem Progesteronmangel eine Therapie mit sog. naturidentischem Progesteron?

Prof. SU: Ja. Das ist eine sehr einfache und oft sehr effektive Therapie. Man kann oft beobachten, dass – falls Symptome einer Hashimoto-Thyreoiditis bei gleichzeitig nachgewiesenem Progesteronmangel bestehen – auch bei normalen TSH- , T3- , T4- , Anti TPO- Werten eine Therapie mit naturidentischem Progesteron (z. B. als 3-, 5- oder 10 %-ige Creme aus der Yams- Wurzel) die Symptomatik bessern kann.
http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/hashimoto-thyreoiditis-ganzheitliche-therapie/

Ernährung bei einer Hashimoto Thyreoditis

  • keine leeren Kohlenhydrate
  • Goitrogene Substanzen
    „Als goitrogene Substanzen werden Stoffe bezeichnet, die den Iodstoffwechsel beeinträchtigen und so die Bildung eines Kropfes (engl.: goiter) fördern. Hierzu zählen Pflanzen, die Thioglykoside oder zyanogene Glykoside enthalten. Thioglykoside in Kohl, Senf, Radieschen oder Meerrettich hemmen die Bindung von Iod an die Aminosäure Tyrosin und verhindern so die Bildung der Schilddrüsenhormone.
    Zyanogene Glykoside beispielsweise aus Bittermandeln, Hirse, Leinsamen und Bambussprossen zerfallen bei der Verdauung zu Zyanid (Blausäure), welches die Iodaufnahme in die Schilddrüse vermindert. Derartige Nahrungsmittel sollten nach Möglichkeit nicht roh bzw. in hohen Mengen verzehrt werden.“
    http://www.fet-ev.eu/ernaehrungsmedizin/161-ernaehrungstherapie-hypothyreose
  • kein Jod!!!
    Jod spielt bei den Entzündungsprozessen, die in der Schilddrüse ablaufen eine große Rolle und heizt diesen Prozess, der letztlich zur Zerstörung der Schilddrüse führt noch weiter an.
    Es wird daher empfohlen, auf jodhaltige Lebensmittel wie auch auf Salben (z.B. Betaisodona etc.) vollständig zu verzichten.
    Die Lebensmittel, die wir täglich zu uns nehmen enthalten in der Regel so viel Jod, dass eine Unterversorgung nahezu ausgeschlossen werden kann
    (ausgenommen bei akutem Jodmangel – bei Verdacht auf Jodmangel diesen Wert über eine Blutabnahme prüfen)
  • kein Gluten
  • keine Sojaprodukte
    Laut einem Bericht des Bundesinstituts für Risikobewertung aus dem Jahre 2007 zeigen toxikologische Untersuchungen, dass Sojaisoflavone die Funktion der Schilddrüse beinträchtigen können, wenn sie in isolierter oder angereicherter Form und in hohen Dosen verabreicht werden. Diese Nebenwirkung der Isoflavongabe ist noch unzureichend untersucht.Die Sojabohne liefert die Isoflavone Genistein, Daidzein und Glycitein – etwa im Verhältnis 10:8:1. Ganze Sojabohnen und nicht fermentierte Soja-Nahrungsmittel enthalten die Isoflavone hauptsächlich als Zuckerkonjugate in der Glykosidform. Die glykosidierten Isoflavone sind weniger aktiv als die freien Isoflavone (Aglykone). Je nach Verarbeitung kann sich das Verhältnis freier zu glykosidierter Formen verändern. So enthalten fermentierte Soja-Nahrungsmittel (z.B. Tempeh) einen höheren Anteil an Isoflavonaglykonen als nicht fermentierte, wie z.B. Tofu.Genistein und Daidzein hemmten in vitro bei Konzentrationen von 1-10 µmol/ l die Aktivität des Enzyms Schilddrüsenperoxidase. Diese ist für die Synthese von Schilddrüsenhormonen unverzichtbar. Die Hemmung ist in Anwesenheit von Iod reversibel. Inwieweit diese Beobachtungen physiologische Relevanz besitzen, ist nicht klar. Isoflavone hemmen die Sulfotransferaseenzyme, die an der Inaktivierung und Elimination der Schilddrüsenhormone und der lokalen Wiedergewinnung von Iod in der menschlichen Schilddrüse beteiligt sind.Ein dritter Angriffspunkt der Isoflavone in der Schilddrüsenhormonachse ist das Transthyretin (früher: Thyroxin-bindendes Präalbumin). Dieses bindet im Serum bis zu 20% des T4 und ist so an der Verteilung des Hormons im Körper beteiligt bzw. verhindert dessen Ausscheidung über die Nieren. Zudem ist es das wichtigste schilddrüsenhormonbindende Transporteiweiß in der Zerebrospinalflüssigkeit (CSF). Genistein und verwandte Isoflavone sind im Serum und in der CSF hoch wirksame Hemmer der T4- und T3-Bindung an Transthyretin und verändern die Verteilung der Schilddrüsenhormone im Körper.Obwohl sich das Potenzial der kropfbildenden Wirkungen von Sojaisoflavonen auf die Schilddrüse nicht einschätzen lässt, haben Frauen mit zunehmendem Alter ein erhöhtes Risiko eine subklinische Schilddrüsenunterfunktion auszubilden. Aufgrund der gegenwärtigen Datenlage kann deshalb nicht ausgeschlossen werden, dass sich dieses Risiko durch Aufnahme von Sojaisoflavonpräparaten erhöht.Auf eine sojareiche Ernährung sollte also aus Sicherheitsgründen bei bekannter Hypothyreose verzichtet werden.
    http://www.fet-ev.eu/ernaehrungsmedizin/161-ernaehrungstherapie-hypothyreose
  • möglichst Vegane Ernährung
    Bei der Veganen Ernährung werden wenig leere Kalorien aufgenommen, dafür viele Nährstoffe mit hoher Nährstoffdichte (erwiesen ist, dass die Patienten mit dieser Ernährungsform deutlich leichter ihr Gewicht kontrollieren bzw. sogar an Gewicht verlieren können)Wichtig: Verzicht auf radikale Diäten (aufgrund des sensiblen Hormonhaushaltes, der sonst noch weiter aus den Fugen geraten kann)
  • Wenn schon nicht vegan, dann weniger Fleisch, weniger Wurst essen (gilt auch für Rheumatiker!)
    In Fleisch- und Wurstwaren ist Arachidonsäure enthalten, die Entzündungsfördernd wirkt und die schon auf Hochtouren laufenden Entzündungsprozesse im Körper (beim Hashimoto speziell in der Schilddrüse) noch anfacht.
    Normale fleischreiche Kost enthält häufig zwischen 200 und 400 mg Arachidonsäure täglich. Bei Rheuma wird empfohlen, nicht mehr als 50mg pro Tag zu sich zu nehmen.
    Beim Hashimoto empfiehlt es sich, Arachidonsäure möglichst ganz zu umgehen.
  • Selen:
    Als Baustein eines Enzyms, spielt Selen eine bedeutende Rolle bei der Herstellung bestimmter Schilddrüsenhormone. Selen hat somit bei der Behandlung der Hashimoto Thyreoiditis positive Effekte. Eine zusätzliche Einnahme von Selen verbessert die Regeneration und das allgemeine Wohlbefinden maßgeblich. (Selenstatus prüfen lassen, bevor substituiert wird und von einem guten Therapeuten beraten lassen, da hier einige weitere Punkte zu beachten sind!)
  • Zink:
    Eine weitere Studie hat ergeben, dass Männer und Frauen mit einer Schilddrüsenentzündung niedrige Zinkkonzentrationen im Blutserum aufweisen. Bei der Hashimoto Thyreoiditis kann eine zusätzliche Gabe von Zink sinnvoll sein, da es die Infektanfälligkeit vermindert. (bei der Einnahme von Zink ebenfalls von einem Therapeuten beraten lassen, da auch hier weitere Zusammenhänge beachtet werden müssen)
  • Vitamin B2, C, E:
    Bei Patienten mit Hashimoto konnte eine vermehrte Bildung freier Radikale nachgewiesen werden. Diese aktivieren den Immunprozess in der Schilddrüse bei der Hashimoto Thyreoiditis. Aus diesem Grund sollte stets auf eine gute antioxidative Kapazität, vor allem auf eine ausreichende Konzentration der Vitamine B2, C, E geachtet werden.
  • Vitamin B12 (Methylcobalamin!)
    bei Veganer Ernährung beachten (z.B. bei Glutenunverträglichkeit und Hashimoto Thyreoitis)
  • Omega-3-Fettsäuren:
    Weitere wichtige Vitalstoffe sind die Omega-3-Fettsäuren und die sekundären Pflanzenstoffe. Sie wirken sich äußerst positiv auf Autoimmunerkrankungen aus und hemmen die Entzündungen. (Omega-3-Fettsäuren werden vom Verdauungssystem besser aufgenommen, wenn sie in Form eines Saftes und nicht in Kapseln eingenommen werden)
    Hochwertige Fette beeinflussen die Zellneubildung

Zusammenhang zwischen der Hashimoto Thyreoditis und einem kranken Darm

Inzwischen ist der Zusammenhang zwischen einer Hashimoto Thyreoditis und einem Darm, der ein Problem hat, nicht mehr von der Hand zu weisen.

Die Entzündungen, die oft schon vor Ausbruch des Hashimoto im Darm vorhanden sind, feuern die Entzündung in der Schilddrüse noch zusätzlich weiter an. Oft liegt gleichzeitig auch noch ein Leaky Gut Syndrom vor, das heißt, die Darmbarriere ist nicht mehr dicht und somit gelangen Mikronährstoffe, die eigentlich IM Darm bleiben sollten in den Körper. Da diese dort nicht hingehören, betrachtet der Körper die Nährstoffe als Eindringlinge und fängt an sie zu bekämpfen. So entwickeln sich weitere Fehlabläufe im Körper, die zu weiteren Symptomen und Problemen führen.

Bei einer Hashimoto Thyreoditis empfiehlt es sich also IMMER, auch einen Blick auf die Funktionalität und Gesundheit des Darms zu werfen. Hier können vielfältige Probleme auftreten, die auch die Hashimoto Thyroditis noch weiter verschlimmern können.

Gern berate ich sie bezüglich der Diagnose, Ihrer Symptomatik und natürlich auch einer entsprechenden homöopathischen bzw. naturheilkundlichen Behandlung!

Bitte wenden Sie sich gern unverbindlich an mich.

Telefon: 030 – 81 03 49 89

Weitere Quellen:
http://www.sylt-gesund-leben.de/texten/SOJA.HTM (seriös?), http://www.praxis-breitenberger.de, http://www.euleev.de/images/EULEN-SPIEGEL/2008/2008-4_i_web_EULE.pdfaysx